URLAUB IN EINEM FOLTERSTAAT? Westsahara ist nicht Marokko!
Aktionswochen Westsahara 2025
☀️👎 URLAUB IN EINEM FOLTERSTAAT? Westsahara ist nicht Marokko!
📢🇪🇭 04.03.2026 – PROTEST-KUNDGEBUNG gegen die Präsenz Marokkos auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB)
📍11:00 bis 16:00 Hammarskjöldplatz, Messe Berlin Eingang Nord (Nähe S-Bhf. Messe Nord/ZOB)
Weißer Strand, blaues Meer, klarer Himmel - und keine 50km entfernt werden Menschenrechtler*innen und Journalist*Innen gefoltert.
Seit Jahrzehnten besetzt das marokkanische Regime weite Teile der Westsahara. Dort unterdrücken sie die sahrauische Bevölkerung, Menschen verschwinden ohne Anklage für Jahre in geheimen Gefängnissen. Journalist*innen werden auf offener Straße zusammengeschlagen, Journalist*innen aus anderen Ländern, NGOs, Abgeordnete und Menschenrechtsaktivist*innen wird es verwehrt in die besetzten Gebiete zu reisen, um sie daran zu hindern von dort zu berichten.
Trotzdem profitieren deutsche Unternehmen wie Lufthansa, Discover Airlines und TUI an Flügen in die besetzten Gebiete. Städte wie Dakhla oder El Aaiún werden mit Tourist*innen vollgeladen, während die sahrauische Bevölkerung unter der Besatzung leiden. Unter den Augen der UNO, der europäischer Regierungen und natürlich auch unter den Augen deutscher Konzerne werden dort täglich die Menschenrechte verletzt.
Das marokkanische Besatzungsregime schmückt sich hier außerdem mit Nachhaltigkeit und Klimabewusstsein. Ganz bewusst wird dabei weggelassen, dass ihre Windparks und Aufbereitungsanlagen fast ausschließlich in den besetzten Teilen der Westsahara liegen. Und ganz bewusst schweigen auch deutsche Konzerne wie Siemens, die bei dem Aufbau dieser Parks eine große Rolle spielen. Auf dem Rücken einer Kolonie wird hier Greenwashing betrieben.
Zudem verstößt Marokko permanent gegen das Urteil des EugH vom Oktober 2024 und beutet die Westsahara und ihre Ressourcen kontinuierlich aus.
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